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Das Phönixprinzip

Auferstanden aus Ruinen

und der Zukunft zugewandt

Diese Strophe der Nationalhymne der DDR beschreibt ein umfassendes Prinzip in der Natur. Aus altem keimt neues. Phönix entsteht aus seiner Asche neu.

Die gesamte Entwicklung beruht auf diesem Prinzip. Neue Strukturen wachsen auf alten Strukturen. Sind diese neuen Strukturen fähig, in ihrer Welt, in ihrer Umgebung, zu bestehen, so werden sie sich durchsetzen und wachsen. Jedem neuen Werden wohnt aber schon das Vergehen inne. Und so wird die neue Struktur einmal von noch besseren Strukturen verdrängt werden.

Struktur, also auch die Information, wie etwas zu steuern ist, wird in der Entwicklung angesammelt, indem Strukturen, die den Anforderungen der Umgebung nicht standhalten, sterben und durch neue Strukturen ersetzt werden, die besser standhalten. Einen großen Konstrukteur, der Lebewesen erschaffen kann, scheint es nicht zu geben. Das Prinzip des Überlebens ist das einzige, das diese Aufgabe bewältigen kann.

Die Anforderungen der Umgebung stellen eine Herausforderung für das Wesen dar, das in ihnen eine gewisse Zeit bestehen will.
Man kann diese Herausforderung als Optimierungsproblem betrachten. Die Systeme verschiedener Ebenen hätten eine sehr komplexe Funktion zu lösen. Diese komplexe Funktion hat Extremstellen, Lösungen, die nur durch Ausprobieren ermittelt werden können. Kann man eine mathematische Funktion nicht invertieren, so probiert man die Lösungen aus, mit den bekannten mathematischen Näherungsverfahren. Es ist der gleiche Vorgang, die Umkehrung einer zu komplizierten Funktion durch Ausprobieren.
Also nochmal, weil es eine so grundlegende Erkenntnis ist: Ein mathematisches Näherungsverfahren invertiert eine Funktion durch Ausprobieren. Die Natur macht es ebenso. Alle Lebewesen und Gemeinschaften sind Lösungen der komplexen Funktion Anforderungen der Umgebung. Auch wir sind Lösungen, Extremstellen, dieser Funktion.

In Wittenberg soll nun ein neuer Staat auf deutschem Boden entstehen. Deutschland ist nach wie vor von den Alliierten besetztes Gebiet. Ein Blick in das Grundgesetz Artikel 120 klärt die Frage. Letztens besuchte ich die Leute dort wieder und sie bereiteten eine Feier vor. Ich solle doch noch bleiben. Es wurde das vierjährige Bestehen des Königreiches Deutschland gefeiert und ich blieb.
Die Feier war ganz nett, die Stimmung prima. Wir tranken auf die nächsten 400 Jahre.

Die Idee, auf deutschem Boden eine neue Verwaltung und ein neues Rechtssystem aufzubauen, ist großartig. Daß die BRD in einer Krise steckt ist jetzt für jeden sichtbar.
Propagandasender verbreiten Unwahrheiten über deutsche Geschichte, über Treibhaus und Energie, über Krieg und Frieden in der Welt, über die Rolle der Nato, über die Bedeutung von Staatsgrenzen, über politisches Asyl, über die Geldpolitik, über andere Länder... – man kann nicht alle Manipulationen und Unwahrheiten aufzählen. Noch nie hat sich eine Regierung so klar gegen das eigene Volk gewandt.

Aber das universelle Prinzip, das neues aus altem entstehen läßt, wirkt auch hier. Es entsteht eine neue Struktur, die, wenn sie Bestand hat, die alte ersetzen könnte. Ja, das Königreich ist etwas esoterisch angehaucht. Angesichts der Tatsache, daß die meisten Menschen gläubig oder einer Ideologie verpflichtet sind, ist das vernachlässigbar und tolerierbar. Entscheidend ist, daß ein Staat neutral und minimal ist. An dieser Stelle muß mit einem verbreiteten Irrtum aufgeräumt werden. Es ist freiheitlich, was da aufgebaut wird.

Der Keim des Todes steckt also in jeder neuen Struktur. Das ist eine Grundlage der Entwicklung. Man muß in der Lage sein, den Keim des neuen Lebens in der Asche zu erkennen.

Carsten
4.10.2016

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